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Landtagswahl 2010

Die ersten 20 LandeslistenkandidatInnen!
Auf das Bild klicken und ein PDF mit den ersten 20 LandeslistenkandidatInnen herunterladen.

DIE LINKE zieht in den NRW Landtag ein.

DIE LINKE. zieht mit 11 Sitzen in den Düsseldorfer Landtag ein. Sie erreichte 5,6% der abgegebenen Zweitstimmen.

In Waltrop  erhielten wir 6,44% der Zweitstimmen. Unsere Direktkandidatin Angelika Aimene-Wiegold erzielte 6,12%.

Im Wahlkreis 073 (Waltrop, Castrop-Rauxel und Teile von Datteln) erzielten wir ein Zweitstimmenergebnis von 6,54% und 6,44% erhielt unsere Direktkandidatin.

Wir möchten uns recht herzlich bei unseren Wählerinnen und Wählern bedanken.

Ergebnis für DIE LINKE in der Stadt Waltrop bei der Landtagswahl am 09.05.2010

Wahlbezirk Nr.:

Wahlbezirk Ort

Erst-

stimme

Prozent

Erst-stimme

Stimmen

Zweit-

stimme

Prozent

Zweit-

stimme

Stimmen

01

Ver-&Ents./ AWO I

6,68

29

4,47

31

02

AWO II

9,51

49

8,86

46

03

Kita Tinkhofstr.                         

7,96

51

7,91

51

04

GS Akazienweg                         

7,18

40

7,89

44

05

GS Brockenscheidt                  

6,77

50

6,50

48

06

Benthaus-Büchner

7,98

52

8,05

53

07

Paul Dohrmann S.

9,00

55

8,79

54

08

Schule Oberwiese

6,23

33

6,78

36

09

Kita Im Hangel

5,09

34

4,75

32

10

Rathaus

5,83

33

5,94

34

11

Galenschule

3,31

20

3,62

22

12

Kita Im Berg

4,55

30

4,84

32

13

Heimatmuseum

6,18

34

6,86

38

14

Lutherschule

7,32

44

7,26

44

15

THG I

6,31

32

6,02

31

16

THG II

7,26

40

9,06

50

17

Gesundheitsamt

6,31

28

7,61

34

18

Stadthalle

6,97

42

6,78

41

Briefwahl

Bezirke 1-5 gesamt

4,52

164

5,20

190

Gesamt

Waltrop

6,12

860

6,44

911

Wahlergebnis Waltrop

SPD 40,33%, CDU 28,71%, Grüne 13,53%, DIE LINKE 6,44%, FDP 5,15%, sonstige 5,84%

DIE LINKE. Landtagsfraktion in NRW!

Diese 11 Genossinnen und Genossen, ziehen für DIE LINKE. in den Düsseldorfer Landtag ein.

Bärbel Beuermann
Wolfgang Zimmermann
Dr. Carolin Butterwegge
Rüdiger Sagel
Gunhild Böth
Ralf Michalowsky
Anna Conrads
Ali Atalan
Özlem Alev Demirel
Michael Aggelidis
Hamide Akbayir

Erklärung des Landesvorstands der LINKEN. NRW zum Ausgang der Landtagswahl in NRW

 

Wir danken allen unseren Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen, das sie unserer noch jungen Partei entgegengebracht haben. Unser Dank gilt ebenso allen Mitgliedern unserer Partei – auch denen aus anderen Bundesländern –, die sich erfolgreich für den Einzug der LINKEN in den nordrhein-westfälischen Landtag engagiert haben.

Eine klare Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in NRW hat Schwarz-Gelb abgewählt.Damit ist die unsoziale Politik der CDU/FDP-Regierung und ihr „Privat vor Staat“-Kurs abgestraft worden.                              

Die NRW-CDU fiel dabei sogar auf das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Die SPD feiert ihr schlechtestes NRW-Landtags-Wahlergebnis seit 1950 als großen Wahlsieg, weil sie mit der radikal abgestraften CDU beinahe gleichziehen konnte.                     

Wahlgewinner sind eindeutig die Grünen, die ihr Wahlergebnis knapp verdoppeln konnten, und DIE LINKE, die sofort im ersten Anlauf den Sprung über die 5 %-Hürde geschafft hat.                 

Die Beschlusslage der Altparteien führt dazu, dass gegen DIE LINKE nur eine Große Koalition möglich ist – vorausgesetzt, dass die Ankündigungen der Altparteien das Parteitagspapier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden.                           

Bedauerlich ist die niedrige Wahlbeteiligung von unter 60 %:                                    
Die Wahlverweigerung von über 40 % der Bevölkerung ist ein deutlich sichtbarer Ausdruck für das weit verbreitete Gefühl „Die da oben machen ja doch, was sie wollen“ – ein Gefühl, das die Altparteien mit ihrer lange währenden neoliberalen Einheitsfront bei der Einführung von Hartz IV, bei der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, bei den Steuersenkungen für Reiche und Konzerne bei gleichzeitiger Erhöhung der Mehrwertsteuer wie auch bei der Fortführung des Afghanistan-Krieges viel zu lange schon geschürt haben.                                 

Diese tiefe Resignation vieler abhängig Beschäftigter und sozial Ausgegrenzter zu überwinden, wird eine zentrale Aufgabe der LINKEN bleiben.                        
Dabei suchen wir den engen Schulterschluss zu den Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Umweltorganisationen und sozialen Bewegungen im parlamentarischen wie auch außerparlamentarischen Kampf für die Interessen der Lohnabhängigen und sozial Ausgegrenzten.                       

Um dies zu unterstreichen, werden wir demnächst diese Organisationen zu einem Ratschlag über unsere gemeinsamen Ziele und Aufgaben einladen: um alle Ansätze für eine Fortführung einer Politik des Sozialabbaus gemeinsam wirksam bekämpfen zu können.                        

Für die Einleitung eines grundlegenden Politikwechsels im Interesse der Mehrheit der Menschen in unserem Land sind wir zu Gesprächen mit VertreterInnen anderer im Landtag vertretener Parteien bereit.                                    

Unser Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDringlichkeitsprogramm markiert die Mindestbedingungen für einen wirklichen Politikwechsel in NRW:                                
Dazu gehören unter anderem die Einführung von Sozialtickets im öffentlichen Nahverkehr, die Einführung eines Tariftreuegesetzes, die sofortige Abschaffung der Studiengebühren, die Einführung „Einer Schule für Alle“, die Wiederherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit von Städten und Gemeinden unter anderem durch die Einrichtung eines Landesfonds zur Entschuldung strukturschwacher Kommunen sowie eine Bundesratsinitiative für einen solide finanzierten Politikwechsel durch eine andere Steuerpolitik zu Lasten der Reichen und Konzerne.



 

DIE LINKE. NRW setzt sich für einen radikalen Kurswechsel ein: Für eine Politik, in der nicht die Profite der Konzerne, sondern die Menschen an erster Stelle stehen.

Im Landtag NRW und außerhalb der Parlamente setzen wir uns u.a. ein:

  • Für Arbeitszeitverkürzung auf 30 Sunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich.
  • Für ein öffentliches Beschäftigungsprogramm in NRW mit ökologischen und sozial nachhaltigen Investitionen und vollwertigen Arbeitsplätzen.
  • Für dezentrale und kommunale Energieversorgungsstrukturen.
  • Für eine soziale und ökologische Verkehrspolitik mit absolutem Vorrang für den öffentlichen Nahverkehr.
  • Gegen Atomtransporte, für den vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie.
  • Für den Erhalt und erneuten Ausbau kommunaler und landeseigener Wohnungsbestände.
  • Für den Erhalt von Krankenhäusern in öffentlicher Hand – Gesundheit ist keine Ware.
  • Für die umfassende Rekommunalisierung der Energie-, Wasser- und Abfallwirtschaft.
  • Gegen die Privatisierung von Bildungseinrichtungen – Bildung gehört komplett in öffentliche Hand.
  • Für Bildung ohne Gebühren oder Beiträge – von der Kita über die Schule und Hochschule bis zur Fort- und Weiterbildung.
  • Für „Eine Schule für Alle“, in der alle Kinder bis zur zehnten Klasse gemeinsam lernen.
  • Für die Abschaffung des Turboabiturs nach 12 Jahren, der zentralen Abschlussprüfungen und der Kopfnoten.
  • Für die Einführung eines gemeinsamen Ethikunterrichts als Pflichtfach.
  • Für ein umfassendes Wahlrecht aller hier lebenden Menschen.
  • Für Gleichstellungsstellen mit umfassenden Mitteln und wirksamen Rechten sowie ein Verbandsklagerecht von Frauenverbänden und -organisationen.
  • Für ein Verbot der NPD und aller neofaschistischen Parteien und Organisationen.

Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land.

Angelika Aimene-Wiegold Direktkandidatin Wahlkreis 73

Angelika Aimene-Wiegold

ist unsere Direktkandidatin für den Wahlkreis 73 (Waltrop/ Castrop-Rauxel/Teile Dattelns).


Angelika Aimene-Wiegold, geb. am 2. Juli 1955 in Duisburg-Homberg, in Castrop-Rauxel aufgewachsen, verheiratet, ein Sohn.

Nach Schule und Berufsausbildung:

32 jährige Berufserfahrung als: Bürokauffrau, Sekretärin, Speditionskauffrau, Buchhaltungskraft, Verkäuferin, Einkäuferin Non-Food, Kontoristin, Sachbearbeiterin, zuletzt 21 Jahre Angestellte der Deutschen Post AG in den verschiedensten Tätigkeitsbereichen. Opfer der Privatisierung der Deutschen Post.

Nebenbei viele Jahre berufstätige, alleinerziehende Mutter, ehrenamtliche Geschäftsführerin einer Jugendfußballabteilung, Schiedsrichterin.

Nebenbei Erwerb der Fachhochschulreife  / Bereich Wirtschaft / im Telekolleg.

Politischer Werdegang:

Seit November 1980 Gewerkschaftsmitglied / früher Deutsche Postgewerkschaft / heute verdi.

Seit 2003 Mitarbeit im Stadtverband Castrop-Rauxel / 2004 Kandidatur für den Rat der Stadt / Listenplatz 2 / PDS offene Liste. 2005 Eintritt in DIE LINKE.PDS. Meine erste Mitgliedschaft in einer Partei. Seit 2007 Ratsmitglied für DIE LINKE.Castrop-Rauxel. Seit Oktober 2009 Vorsitzende der neuen Ratsfraktion / Mitglied des Stadtrates / Mitglied des Kreistages Recklinghausen. Mitglied des Vorstandes / Stadtverband Castrop-Rauxel. Mitglied des Kreisvorstandes Recklinghausen, Mitglied des Vorstandes der Kreistagsfraktion 2009.

Zahlreiche politische Aktivitäten wie z. B.  Erstattung Eigenanteil Schulbücher / CAS-Pass / Öffentliche Beschäftigungsgesellschaft / JobPerspektive etc.